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                Die Solarspezialisten.


PHOTOVOLTAIK

Wenn man bei der Photovoltaik über "Förderung" spricht, dann spricht man über:

1. Zinsgünstige Darlehen zur Finanzierung der PV-Anlage

2. Die erhöhte Vergütung der Stromverkäufe auf 20-jähriger gesetzlich geregelter Basis.



Auf diesen Seiten finden Sie Informationen

  • zur Finanzierung einer Solarstrom-Anlage
  • zu den Regularien rund um die Einspeisevergütung
  • und zur steuerlichen Betrachtung

Solarstrom-Förderung 2014

Kredit über KFW-Darlehen: "Erneuerbare Energien": Programm Nr. 274

Abwicklung:

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über Hausbank

Berechtigte:

Privatpersonen, Wohnungsbaugesellschaften, Gemeinden, Kreise etc.

Gegenstand:

Errichtung, Erwerb oder Erweiterung von PV-Anlagen

 


 

Ablauf:

Information beim Fachhändler
Antragstellung über die Hausbank (KfW-Programmnummer 270)
Auftragserteilung (nicht vor Antragstellung)
Ausbezahlung nach Fertigstellung
Verwendungsnachweis und jährliche Befragung zum Betrieb

Weitere Informationen zur aktuellen Förderung erhalten Sie hier: http://www.KfW.de

http://www.energiefoerderung.info

 

Das Darlehen kann grundsätzlich mit anderen öffentlichen Mitteln kumuliert werden.

Details erfragen Sie bitte bei Ihrer Hausbank.

 

 

Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) (Stand Oktober 2014):

 

Durch die im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) verankerte Einspeisevergütung werden die Investitionskosten zurückerhalten.

 

Abwicklung:

Netzbetreibendes Energieversorgungsunternehmen (EVU)

Berechtigte:

Alle Anlagen, die nicht in Staats/Landesbesitz sind

Gegenstand:

Eingespeister Srom aus solarer Strahlungsenergie

Konditionen:

 

 

Laufzeit:

 

20 Jahre + Inbetriebnahmejahr

 


 
Inbetriebnahme

0 - 10 kWp

 [ct/kWh]

>10 - 40 kWp

 [ct/kWh]

> 40 – 1000 kWp

 [ct/kWh]

> 1.000 kWp - 10 MWp

oder Freiflächenanlage [ct/kWh]

Ab 01.06.2014

13,01

12,34

11,01

9,01

Ab 01.07.2014

12,88

12,22

10,90

8,92

Ab 01.08.2014

12,75

12,40

11,09

8,83

Ab 01.09.2014

12,69

12,34

11,03

8,79

Ab 01.10.2014

12,65

12,31

11,01

8,76

Ab 01.11.2014

12,62

12,28

10,98

8,74

Ab 01.12.2014

12,59

12,25

10,95

8,72


Ab 01.01.15 verändert sich die Vergütung je nach Zubau monatlich um +0,5% bis -2,8%. Die monatliche Veränderung wird jeweils 3 Monate beibehalten.

Der Inbetriebnahmezeitpunkt der Anlage bestimmt die Vergütung über die volle Laufzeit!

Eigenverbrauchsanlagen größer 10kWp müssen ab 01.08.14-31.12.14 30% der aktuellen EEG-Umlage zahlen. Im Jahr 2015 sind es 35% der dann aktuellen EEG-Umlage. Ab 2016 und Folgejahre sind es 40% der im jeweiligen Jahr gültigen EEG-Umlage.

 

 

 

Diese Information wurde nach bestem Wissen erstellt. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit sowie aktueller Gültigkeit. Weitere Informationen erhalten Sie von W-QUADRAT GmbH, Ihrer Hausbank, der KfW, Ihrem EVU usw.

Solarstrom und Steuern

Durch Kauf und Betrieb einer netzgekoppelten Solarstromanlage entstehen Einnahmen und Ausgaben, die steuerlich zu berücksichtigen sind.

 

 

Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer):

 

Wenn die Anlage nicht ohnehin von einem gewerblichen Unternehmen betrieben wird, ist durch Bezug regelmässiger Einnahmen der Status eines umsatzsteuerrechtlichen Unternehmens gegeben.

Das bedeutet:

  1. Der Anlagenbetreiber erhält vom Stromnetzbetreiber die Einspeisevergütung gemäß Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) zuzügl. Mehrwertsteuer(Umsatzsteuer).
    Diese muß er an das Finanzamt abführen d.h es handelt sich um einen durchlaufenden Posten.
  2. Ausgaben mindern die Umsatzsteuerlast d.h.
    die in den Anlagenkosten enthaltene Mehrwertsteuer wird vom Finanzamt zurückerstattet. Dies gilt laut Bundesamt für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit auch für Betreiber von PV-Anlagen, die einen Teil des erzeugten Stromes direkt verbrauchen, siehe Info BMU Direktverbrauch Ebenso verhält es sich bei späteren Wartungen oder möglichen Reparaturen.

Bei einem zu erwartenden Umsatz von kleiner 17.500 € besteht keine Umsatzsteuerpflicht d.h. zur Nutzung obiger Möglichkeiten muß gegenüber dem Finanzamt der Wunsch zur Umsatzsteuer bekanntgegeben werden. (optieren)

Jährlich ist eine Umsatzsteuererklärung zu fertigen, unterjährig Voranmeldungen abzugeben.

Grundsätzlich ist kein Gewerbeschein notwendig, sondern lediglich eine Anmeldung beim Finanzamt.

 

 

Einkommensteuer:

 

Einnahmen aus dem Betrieb von Solarstromanlagen (Einspeisevergütungen) sind grundsätzlich zu versteuernde Einkünfte, sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbebetriebe.

Im Gegenzug stellt der Wertverlust über den Zeitraum der Gebrauchs/Lebensdauer einkommensteuerrechtlich eine Ausgabe dar. Aufgrund der hohen Lebenserwartung wurde diese sogenannte Abschreibungsdauer auf 20 Jahre festgelegt und entspricht damit der Laufzeit der garantierten Einspeisevergütung.
Es gibt die Möglichkeit der linearen Abschreibung, sowie einer einmaliger Sonderabschreibung.

Ausgaben für Kredit-Zinsen, Versicherung, Wartung etc. mindern weiterhin die Steuerlast.

Einkommensteuer wird also lediglich für Einnahmen bezahlt, die den Wertverlust und die Ausgaben übersteigen.

Die so ermittelten Werte werden der jährlichen Einkommensteuererklärung zugefügt.

 

 

 

Diese Information wurde nach bestem Wissen erstellt. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit sowie aktueller Gültigkeit. Für weitere aktuelle Auskünfte beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Insbesondere in Hinblick auf Ihre persönlichen Verhältnisse empfehlen wir Ihnen, sich bei einem Steuerberater Ihres Vertrauens und/oder Ihrem zuständigen Finanzamt zu informieren.

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